Montag, März 12, 2007

Schnuppensterne



Grad stand ich auf dem Balkon und habe mich diebisch über die erste wunderbar klare Frühlingsnacht gefreut. Die Tatsache, das mir eine (mal wieder) schlaflose Nacht dieses Vergnügen beschert, ignorier ich einfach mal.
Angestrengt habe ich den Himmel nach Sternschnuppen abgesucht, weil ich finde, das es mal wieder an der Zeit ist, mir etwas zu wünschen. Hm, leider habe ich vergeblich gesucht.
Trotzdem finde ich es irgendwie beruhigend, in den Nächtlichen Himmel zu schauen. Bei der Maße an Sternen und Planeten dort oben, komm ich mir als Mensch so wahnsinnig klein und unwichtig vor, wie ein kleines Staubkorn auf einer riesengroßen Wiese und alle Probleme und Sorgen scheinen komplett vergessen.
Nur zu gern erinner ich mich an unsere Zelt- Abenteuer im Teenageralter zurück, auf der Pferdekoppel in Eschenbruch, umringt von den ganzen Zossen, die gemütlich ihr Gras mampfen und beruhigend schnauben. Ach Gott, saßen wir lange am Lagerfeuer, haben Gruselgeschichten erzählt und uns ausgemalt, wieviele Alliens uns dabei wohl grad beobachten. Und wie oft lagen wir einfach nur mit dem Schlafsack im Gras und haben den großen und den kleinen Wagen gescuht, den Mann im Mond gefunden und neue Planeten nach unseren Lieblingspferden benannt...
Tja und jetzt steh ich hier, Zigarette in der Hand, Tee in der anderen und freu mich einfach nur über diesen wahnsinnig tollen Anblick - denn im Vergleich zur Innenstadt, strahlt hier nur sehr wenig Licht in den Himmel und man kann das Sternenschauspiel in vollen Zügen genießen...
Ich finde, es sollte gesetzlich verankert werden, wenigstens einmal im Monat Sterne zu gucken, JAWOLL!!

Stay tuned
Trine