Dienstag, Dezember 02, 2008

Allein Allein



Was ist allein sein?
Kann man allein sein in Worte fassen? Messen? Bestimmen?
Gibt es Unterschiede in der Qualität des allein seins?
Ist es gut?
Ist es schlecht?

Manch einem macht es Angst.
Ein anderer widerrum fühlt sich alleine wohl.
Eine Mutter von 3 Kindern genießt die Minuten, die Sie mal für sich hat.
Die Frau, die eine Wochenendbeziehung führt, hasst das allein sein.

Allein sein kann erholsam sein.
Es kann krank machen.
Es kann Kreativität fördern.
Es kann aber auch die Gedanken hemmen.
Man kann dabei verrückt werden oder sein größtes Glück finden.
Es kann die Erfüllung aller Wünsche sein oder die größte vorstellbare Strafe.

Und was bedeutet allein sein nun?

DAS sieht wohl jeder anders.
Ist man Berufstätig, wünscht man sich wohl manches mal, nach einem stressigen, schnellen, lauten Alltag nichts mehr, als die Stille eines endlosesn Waldes oder die einsame Weite der Prärie.
Wächst man in einem kleinen Dorf auf, wo nichts weiter passiert, als das zwei mal die Woche der Bäckerwagen kommt und der Bus nur sporadisch hält, wünscht man sich nichts sehnlicher als die Fülle und Unordung einer Großstadt, in der man niemals allein ist.

Niemals? Stimmt das?
Ist man nicht gerade in der Anonymität einer großen Stadt manchmal einsamer als jemals zuvor?

Und selbst, wenn man Bett, Stuhl, Sofa und Tisch mit Familie, Partner und Kindern teilt, kann man sich nicht trotzdem einsam fühlen?


Allein Allein??!!??